Büromöbel für 17 Millionen Menschen

Büromöbel © Katja Neubauer /PIXELIO
Das Büro – für mehr als 17 Millionen Menschen in Deutschland ein Ort, an dem sie täglich mehrere Stunden verbringen. Und die Tendenz dieser Zahl ist, wie Studien der letzten Jahre beweisen, steigend. Die rasende Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechniken, sowie das Aufkommen neuer Bürokonzepte, tragen sicherlich dazu bei, dass der Büroraum immer populärer wird. Dabei hat sich das klassische „Image“ des Büros als Arbeitsplatz stark gewandelt: noch vor wenigen Jahrzehnten dachte man beim Wort Büro an ein enges Zimmerchen, bestückt mit den nötigsten Utensilien und Mobiliar. Ein Ort an dem lediglich die Erledigung der Arbeit im Vordergrund stand.
Nicht nur das Aufkommen der modernen Großraumbüros hat dieses Vorurteil grundlegend geändert. Die Büroräume sind heutzutage Spiegel der firmeneigenen Mentalität, Kreativraum und nicht selten sogar fast schon Ausstellungsraum für diverse Designermöbel oder Kunstgegenstände. Kurz: das Büro bietet in der heutigen Zeit viel mehr Raum für Kreativität, Effektivität und individuelle Verwirklichung. Und dabei ist das Wort Raum nicht nur an die tatsächlichen Platzverhältnisse angelehnt. Modernes und ergonomisch geformtes Büromobiliar und eine klare Struktur des Designs strahlen Klarheit und Geordnetheit aus, die der innere Geist des Schaffenden zur Erledigung seiner Aufgaben benötigt. Ein nahezu philosophischer Ansatz, den aber viele Firmenchefs in ihre persönliche Unternehmensphilosophie aufgenommen haben. Denn heute weiß man, dass nur dort Arbeit geleistet werden kann, wo sich Körper und Geist wohlfühlen. Einen großen Beitrag zum Thema Wohlfühlen und Komfort leistet natürlich in erster Linie der Büroraum selbst. Hierzu sind, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten, vielfältige Varianten erdacht worden, die alle ihre Vor- und Nachteile aufweisen.
Das klassische Einpersonen-Büro erfreut sich noch immer großer Beliebtheit, gerade dann wenn die Arbeit ein großes Maß an Konzentration oder hohe Vertraulichkeit erfordert. Der Büroraum kann hier meistens nach eigenen Vorstellungen konzipiert und mit persönlichen Gegenständen, wie beispielsweise Büchern oder Pflanzen, bestückt werden. Außerdem müssen die Mitarbeiter im Hinblick auf die Temperatur- und Lichtverhältnisse keine Rücksicht auf die Vorlieben der anderen Mitarbeiter nehmen. Firmenchefs beklagen bei dieser Büroform jedoch oft die fehlende Transparenz und auch, dass das Mitarbeiterklima darunter leiden würde. Außerdem erfordern Einpersonen-, ebenso wie die so genannten Zweipersonen-Büros, große Raumverhältnisse, die nicht bei jedem Unternehmen gegeben sind.
Das Zweipersonen-Büro eignet sich besonders dann, wenn zwei Personen eng zusammenarbeiten müssen. Eine intensive Kommunikation, und auch eine zeitweise Vertretung, sind somit gewährleistet. Allerdings kann diese intensive Zusammenarbeit auch zur gegenseitigen Störung führen, wenn die Mitarbeiter einen unterschiedlichen Arbeitsablauf bevorzugen.
Eine Flächen sparendere und moderne Bürovariante, sind die Großraum- bzw. Teambüros. Hier arbeiten bis zu 20 Mitarbeiter des gleichen Unternehmensgebietes zusammen. Diese Form der Büroaufteilung ist besonders dann von Vorteil, wenn die Arbeit eine ständige Kommunikation zwischen den Mitarbeitern erfordert oder Vertretung eine Rolle spielt. Auch die zeitweise Zusammenlegung einzelner Büros zur Verwirklichung eines Projektes kann der Effektivität zuträglich sein. Viele Mitarbeiter beklagen hier jedoch die konstante Lautstärke und Ablenkung durch andere Mitarbeiter, da eine akustische Abgrenzung nur begrenzt möglich ist. Eine gute Alternative stellen hier die Kombi-Büros dar. Hier erhält jeder Mitarbeiter seinen persönlichen, räumlich abgetrennten Büroraum. In unmittelbarer Nähe finden sich jedoch gemeinschaftlich nutzbare Arbeitsplätze und Konferenzräume. So kann, je nach Bedarf, ungestört und effektiv gearbeitet werden, aber auch eine intensive Teamarbeit ist in den Gruppenräumen möglich. Der Nachteil sind hier natürlich die engen Platzverhältnisse innerhalb der Einzelarbeitsplätze, die wenig Stauraum bieten.
Großraumbüros sind ebenfalls eine Büroform, die in den letzten Jahren von Firmen entwickelt wurde, die von einer ständigen Veränderungsdynamik innerhalb des Arbeitsablaufes betroffen sind. Ab 400m² spricht man von einem Großraumbüro. Die einzelnen Arbeitsplätze sind durch Stellwände oder Schränke voneinander getrennt. Zwar können hier, einzelne Teams und Arbeitsgruppen intensiv zusammenarbeiten, und unterschiedlichste Arbeitsbereiche miteinander kombiniert werden, dennoch ist störungsfreies Arbeiten hier nicht immer möglich. Um wenigstens ein wenig Privatsphäre zu schaffen, sind intelligente Raumschaffungsoptionen von immenser Wichtigkeit.
Das Büro-Mobiliar spielt hierbei natürlich eine entscheidende Rolle. Daher investieren viele Firmen in Mobiliar, das nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch innovative, über das klassische Nutzungsprofil hinausgehende, Vorteile bietet. Hierbei stellt sich anfänglich, ganz traditionell, die Frage, welche Büromöbel benötige ich in einem Büro? Nun gilt es erneut, zwischen den einzelnen Büroformen zu unterscheiden, da jede, meist spezielles Mobiliar benötigt. Jeder Arbeitsplatz benötigt natürlich einen Büro Schreibtisch. Dieser wird, besonders in den Zweipersonen-Büros größer sein, als beispielsweise in den Kombibüros. In den Konferenzräumen werden meist große „Tafeln“ aus einzelnen Bürotischen zusammengestellt. Ein ergonomisch geformter und bequemer Bürostuhl darf natürlich ebenfalls in keinem Büro fehlen. Und auch eine Couchgarnitur bietet sich an, wenn der Mitarbeiter öfter Kunden bzw. Klienten bei sich in den Büroräumen empfängt. Damit Akten, Bücher und diverse andere Gegenstände intelligent verstaut und gelagert werden können, sollte in den einzelnen Büros ein Büroschrank zur Verfügung. Dadurch sieht der Arbeitsplatz nicht nur aufgeräumt und ordentlich aus, sondern die Schranktüren wahren Diskretion. Außerdem lassen sich in modernen Büroschränken meist auch persönliche, oder vertrauliche Unterlagen einschließen. Dies ist besonders in solchen Büroformen ein Vorteil, wo viele Mitarbeiter räumlich sehr eng zusammenarbeiten.
Die individuelle Gestaltung des Arbeitsplatzes mit Büromöbeln ist, im vollen Ausmaß, meist nur im Einpersonen-Büro möglich. Doch auch selbst ausgewählte, so genannte Beistellmöbel, können auch dem kleinsten Arbeitsplatz eine persönliche Atmosphäre verleihen. Bei der Schaffung von Privatsphäre können auch moderne Stellwände ihren Beitrag leisten. Diese schützen nicht nur vor neugierigen Blicken anderer Mitarbeiter, sondern können auch dabei helfen, die in Großraumbüros meist laute Akustik, einzudämmen und zu verbessern, so dass auch die Effektivität der einzelnen Mitarbeiter wieder steigt. Wird einmal ein Umzug nötig, oder erfordert die Vergrößerung bzw. Umstrukturierung des Betriebs eine zeitweise Umsetzung einzelner Mitarbeiter, sind Bürocontainer natürlich die erste Wahl. Bürocontainer bieten hier vielfältige Möglichkeiten der individuellen Raumgestaltung, sowie ein hohes Maß an Flexibilität. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum kleine Unternehmen oftmals sogar ganz auf die Arbeit im Container setzen. Denn ein solcher Container, ist, gerade in der Aufbauphase der Firma eine kostengünstige Alternative zur traditionellen Massivbauarchitektur. Doch egal in welcher der einzelnen Büroformen Sie arbeiten, mit dem richtigen Mobiliar und kleinen Einrichtungsaccessoires schaffen sie schnell eine „Wohlfühlatmosphäre“. Und fühlen Sie sich in Ihrem Büro wohl, werden Sie konzentrierter und effektiver arbeiten können. Bedenken Sie außerdem, dass Ihr Büro stets Aushängeschild für Sie als Mitarbeiter, aber auch für den Betrieb, in dem Sie arbeiten, ist und somit unbedingt mit chicen Büromöbeln verschönert werden sollte.

